Die Unternehmen der M+E Industrie und ihre Beschäftigten sind das Herz der bayerischen Wirtschaft. Knapp jeder sechste Arbeitsplatz in Bayern ist in diesem Industriezweig angesiedelt. Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind daher essenziell für den Erfolg unserer Unternehmen.
Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen kosten die M+E Industrie Milliarden
Nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit spielt hier eine große Rolle: Der Krankenstand aufgrund diagnostizierter psychischer Krankheiten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Mit mehr als 18 Prozent liegen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen seit vielen Jahren auf den vorderen Plätzen der Ausfallgründe. Dadurch entstehen für die bayerische M+E Industrie Ausgaben in Milliardenhöhe.
Arbeit als Schutzfaktor – Was die Forschung wirklich sagt
Die steigende Zahl der Diagnosen psychischer Erkrankungen wird häufig mit den wachsenden Anforderungen der modernen Arbeitswelt und den angeblich dadurch steigenden Risiken für psychische Belastungen am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht. Studien zeigen jedoch: Arbeit trägt wesentlich dazu bei, ein erfülltes, psychisch gesundes Leben zu führen. Wird eine psychische Gesundheitsstörung diagnostiziert, hat diese in der Regel mehrere Ursachen, von denen die meisten personenbezogener und biografischer Natur sind.
Das bayme vbm Positionspapier dokumentiert den aktuellen Stand im Umgang mit psychischen Belastungen in der bayerischen M+E Industrie, liefert Zahlen und Fakten, erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und informiert über die Services der Verbände.