Anlässlich der Kommunalwahl 2026 diskutierten am 25. Februar 2026 Wirtschaftsvertreter*innen und Wahlbewerber*innen um das Oberbürgermeisteramt in Aschaffenburg darüber, welche Anforderungen die Wirtschaft an die Kommune hat und wie die örtlichen Standortbedingungen weiterentwickelt werden können.
Wirtschaftsförderung muss im Zentrum der Kommunalpolitik stehen
Ein wesentlicher Diskussionspunkt waren Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung. Die Wirtschaftsvertreter*innen sehen Wirtschaft und Kommunalpolitik in einem Boot und forderten, gemeinsam am Erhalt und der Verbesserung der Standortbedingungen vor Ort zu arbeiten. Die Wahlbewerber*innen erkannten insbesondere die Forderung nach einem proaktiven Austausch zwischen Unternehmen und Verwaltung an.
Verkehrsinfrastruktur und Attraktivität der Innenstadt
Ein wichtiges und emotionales Thema war die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur und das Leerstandmanagement für die Aschaffenburger Innenstadt. Die Diskussionsteilnehmer*innen stimmten überein, dass die Attraktivität der Innenstadt wieder erhöht werden muss.
Wahlbewerber*innen und Wirtschaftsvertreter*innen waren sich abschließend einig, dass Aschaffenburg das Potential hat, die zukünftigen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort positiv zu gestalten.
Podiumsteilnehmer*innen
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Monika Hartl, Bündnis 90/Die Grünen, Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl Aschaffenburg
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Julian Dalberg, FDP, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Aschaffenburg
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Markus Schlemmer, CSU, Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Aschaffenburg
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Margit Freifrau Speth von Schülzburg, Inhaberin Hotel Dalberg, Vorstandsmitglied Kreisstelle Aschaffenburg Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e. V.
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Marco Schwarzkopf, Inhaber Sport und Outdoor Schädlich, Kreisvorsitzender Stadt und Landkreis Aschaffenburg Handelsverband Bayern e. V.
Moderation: Thomas Weber, Geschäftsführer, vbw Bezirksgruppe Unterfranken, Würzburg