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Letzte Aktualisierung: 06. Mai 2026

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Rohstoffpreisindex steigt im ersten Quartal stark an

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 Elias Kerperin
Elias Kerperin
Außen- und Volkswirtschaft, Referent Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
Telefon +49 (0) 89-551 78-422 Mobil +49 (0) 171-410 13 74

1. Quartal 2026

Der vbw-Rohstoffpreisindex lag im ersten Quartal des Jahres 2026 bei durchschnittlich 188,9 Punkten. Im Vergleich zum vierten Quartal 2025 stieg der Index damit um 14,3 Prozent, nachdem er im Vorquartal bereits um 8,4 Prozent zugelegt hatte. Im Trend steigen die Rohstoffpreise für die bayerische Wirtschaft seit gut einem Jahr, seit Herbst 2025 hat sich diese Entwicklung beschleunigt.

Die Preise für Industriemetalle sind im ersten Quartal 2026 ebenfalls um durchschnittlich 14,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Den stärksten Anstieg verzeichnete Wolfram, dessen Preis sich mehr als verdoppelte (+131,4 Prozent). Auch die für die bayerische Wirtschaft sehr wichtigen Metalle Kupfer (+15,7 Prozent) und Aluminium (+12,9 Prozent) wurden im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal teurer. Gegenüber dem Vorjahresquartal verteuerten sich die Industriemetalle im ersten Quartal 2026 um 25,3 Prozent. Verantwortlich hierfür waren insbesondere höhere Preise für Kupfer (+37,6 Prozent) und Aluminium (+21,5 Prozent), sowie dramatische Preisanstiege bei Wolfram, dessen Preis sich mehr als verfünffachte (+413,8 Prozent).

Die Preise für Seltene Erden stiegen im abgelaufenen Quartal ebenfalls deutlich an. Der dazugehörige Index lag im Beobachtungszeitraum um überdurchschnittliche 29,3 Prozent höher als im Vorquartal. Keine der im vbw Rohstoffpreisindex enthaltenen Seltenen Erden wurde im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal günstiger.

Der Preisindex für Edelmetalle stieg im ersten Quartal 2026 am stärksten. Das Plus im Vergleich zum vierten Quartal 2025 lag bei 34,2 Prozent. Erneut verteuerte sich insbesondere Silber (+55,3 Prozent), dessen Preis um über die Hälfte gegenüber dem Vorquartal anstieg.

Der Preis für Rohöl stieg im ersten Quartal 2026 um 18,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Der vbw-Rohstoffpreisindex mit Energie stieg in Folge ebenfalls, und zwar um 18,6 Prozent. Verantwortlich für den starken Anstieg des Index war vor allem der Monat März. Gegenüber Februar stieg dieser um 37,0 Prozent.

März 2026

Die Rohstoffpreise legten im März erneut zu. Der vbw Rohstoffpreisindex stieg gegenüber Februar um 3,8 Prozent auf 193,9 Punkte. Vom Rekordniveau Anfang 2022 trennt der Index nur noch 2,4 Punkte beziehungsweise 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der vbw Rohstoffpreisindex um 23,4 Prozent.

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